Lus`s Steuerblog für Ärzte, Heil und Pflegeberufe

Freizeit ist in diesen Berufen besonders knapp bemessen. Damit Sie sich in Kürze informieren können, habe ich schon einmal eine  Vorauswahl für Sie getroffen und alle wesentlichen Steuerinformationan für den Monat  Mai zusammengestellt.

In der rechten Spalte des Blogs finden Sie Themen die darüberhinausgehen...

 

Viel Spass beim Lesen!

 

Ihre Lus

Unser besonderer Service:

Erinnerungsservice

Vergessen Sie keine wichtigen Abgabetermine - wir erinnern Sie rechtzeitig!

 

Unterlagenabholservice

...und holen die Unterlagen gerne direkt bei Ihnen zuhause oder im Betrieb ab

 

Parkplätze

Für die, die doch zu uns kommen möchten, gibt es Parkplätze direkt vor der Kanzlei - und eine Tasse Kaffee gibt´s obendrein!


Kapitalanleger

Der Bundesfinanzhof hat – entgegen der Ansicht des Bundesfinanzminis-teriums – entschieden, dass Ver- luste aus dem Verfall von Optionen mit anderen Einkünften aus Kapital-vermögen verrechnet und somit steuerlich genutzt werden können.

Sachverhalt: In den Streitfällen hatten Privatanleger jeweils Aktien- und Indexoptionen erworben. Der Kurs der Wertpapiere und Aktien-indizes entwickelte sich jedoch nicht wie erwartet. Schließlich wurden die Optionen nach dem Ende der Lauf- zeit als wertlos aus den Wertpapier-depots der Anleger ausgebucht. Den Wertverlust machten die Steuer-pflichtigen bei ihren Einkünften aus Kapitalvermögen steuerlich geltend – und zwar zu Recht, wie der Bun- desfinanzhof befand.

Dabei ist es unerheblich, ob der An- leger aufgrund der Option auch den zugrunde liegenden Basiswert er- wirbt oder ob er einen sich aus dem Optionsgeschäft ergebenen Unter-schiedsbetrag in bar ausgleicht. Der Bundesfinanzhof betrachtet die An- schaffung der Option und den Aus- gang des Optionsgeschäfts als Ein- heit.

Beachten Sie: Die aktuellen Ent- scheidungen des Bundesfinanzhofs sind auch deshalb von besonderer Bedeutung, da sie zur heute gelten- den Rechtslage, d. h. nach Einfüh- rung der Abgeltungsteuer, ergangen sind.
Quelle: BFH-Urteile vom 12.1.2016, Az. IX R 48/14, unter www.iww.de, Abruf-Nr. 184146; Az. IX R 49/14, Abruf-Nr. 184147; Az. IX R 50/14, Abruf-Nr. 184148

Arbeitgeber

Sachzuwendungen, deren Anschaf-fungs- oder Herstellungskosten 10 € nicht übersteigen, sind bei der Pau- schalierung nach § 37b Einkom-mensteuergesetz (EStG) als Streu-werbeartikel anzusehen und müs- sen daher vom Zuwendenden nicht in die Bemessungsgrundlage der Pauschal-steuer (30 %) einbezogen und versteuert werden.

Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe hat darauf hingewiesen, dass diese Regelung bei der regulären Lohnver-steuerung von Arbeitnehmern nicht anzuwenden ist. Aus dem Schreiben geht aber auch hervor, wie Arbeitge- ber im Sinne ihrer Arbeitnehmer ver- fahren können. 

Die Problematik: Würde ein Arbeit-nehmer in einem Monat beispiels- weise fünf Streuwerbeartikel im Wert von jeweils 10 EUR geschenkt be- kommen, bedeutet dies einen Sach- bezug von 50 EUR. Dieser Sachbe- zug wäre steuerpflichtig, weil die monatliche Freigrenze von 44 EUR überschritten ist.

Der Ausweg: Streuwerbeartikel kön- nen nach § 37b EStG pauschal ver- steuert werden, wenn ansonsten die monatliche 44 €-Freigrenze über- schritten werden würde. Somit kann der Arbeitgeber bei einem Über- schreiten der Freigrenze einen Streuwerbeartikel pauschal versteu- ern, damit andere Sachbezüge des Arbeitnehmers steuerfrei bleiben können.

Beachten Sie: Die Entscheidung muss der Arbeitgeber nicht für alle Streuwerbeartikel einheitlich treffen. Er kann die Pauschalbesteuerung individuell für jeden einzelnen Streu-werbeartikel gesondert wählen.

Beispiel: Ein Arbeitnehmer erhält im Dezember 2015 fünf Sachbezüge (Wert jeweils 9 EUR). Der Arbeit- geber bezieht einen Sachbezug – trotz der Sonderregelung für Streu-werbeartikel – in die Pauschal-versteuerung nach § 37b EStG ein. Durch die Pauschalierung eines Sachbezugs im Wert von 9 € bleiben die übrigen vier Sachbezüge inner- halb der 44 -€ Freigrenze unversteu- ert.
Quelle: OFD Karlsruhe, LSt Aktuell, Ausgabe 2/2015 vom 18.12.2015, unter www.iww.de, Abruf-Nr. 146593

Mein persönlicher Tipp für Sie:

 

Diese finden schon seit dem Jahr 1982 immer im März  im heilklim-atischen Kurort Marktschellenberg statt.

Regelmäßige Bewegung hat einen dauerhaften Effekt auf Gesundheit und Wohlbefinden. Sie wirkt präven- tiv auf alle Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, koronare Herzkrank- heiten, Osteoporose, Bluthochdruck u.v.m.
Zwei abwechslungsreiche Wochen für Ihre Gesundheit: mit Arztvorträge, Diskussionsrunden sowie Entspan-nungsübungen sind Teile eines ab- wechslungsreichen Begleitpro-gramms. Es besteht außerdem die Möglichkeit zur Teilnahme an einer ärztlich überwachten Entschlack-ungskur. Hier hat jeder die Gelegen- heit, seinen Lebensstil nachhaltig positiv zu beeinflussen. Für einen Start ist es nie zu spät! Auch untrai-nierte Teilnehmer können einen entscheidenden Motivationsschub mitnehmen.

Unter ärztlicher Leitung von Frau Dr. Caren Lagler und der Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer, Refer-enten, Ärzte, Physiotherapeuten, Heilpraktiker, Yoga- und Sportlehrer können die Teilnehmer aus einem vielfältig gestalteten Programm das für sie Passende auswählen. Den Mittelpunkt bildet die seit mehr als 30 Jahren bewährte basenbetonte Kartoffelkur. Seit Herbst 2015 wird alternativ dazu eine gewichtsredu-zierende Fastenkur angeboten. Im Frühling 2016 wird der Schwerpunkt auf die Leberentgiftung gesetzt. Bei- de Ernährungskuren werden von der Leiterin der Gesundheitswochen, Dr. Caren Lagler am Einführungsabend mit entsprechenden Rezepten vorge-stellt.

Die Teilnahme an den angebotenen Veranstaltungen ist kostenlos!


Kommentar schreiben

Kommentare: 0